Ganz persönlich,  Lifestyle

Meine beste Version

Vanessa Mai hat mit ihrem neusten Song „Beste Version“ den Grundstein für ein ganz besonderes Projekt gelegt. Sie hat zwölf Nahaufnahmen ihres Körpers auf Instagram gepostet. Stellen an ihr, die sie selbst stören. Als Abschluss postete sie dann das gesamte Bild, welches wie eine Wand mit Polaroids aufgebaut ist, mit einem für mich sehr bewegenden Text.

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Ich finde meine Nasenlöcher zu groß und auch meine Dehnungsstreifen am Po gefallen mir nicht. Und jetzt werden einige Leute denken: „Du hast leicht Reden. Wenn das deine Makel sind, dann solltest du mal Meine sehen…“ Aber es geht doch nicht darum, wer den größeren Makel oder wer den schöneren Körper hat. Das Leben ist kein Wettbewerb, höchstens mit uns selbst. Es geht vor allem nicht ums Vergleichen! Wer legt denn dafür einen Maßstab fest? Wiegt Cellulite doppelt so schwer wie Übergewicht oder nur halb so schwer? Das alles ist Bullshit! Jeder empfindet anders, jeder DARF anders empfinden und es kann nicht richtig sein, dies bei anderen zu bewerten oder zu vergleichen. Für mich waren diese Postings wie ein Experiment. Und meine Reaktion auf die Kommentare lag immer zwischen dankbar und fassungslos. Dankbar für die Mehrheit von euch, die die Message dahinter verstanden hat. Und fassungslos über oberflächliche, abfällige, wertende Kommentare, die meistens von Leuten kommen, die nicht die Zeit haben, sich mit der Message zu beschäftigen, aber immer noch genug Zeit haben, ihren Senf dazuzugeben, ohne nachzudenken und dann weiter scrollen. Mich verletzt das nicht, weil ich zu mir stehe und in den Spiegel schauen kann. Ich möchte aber auch nicht bloß den Zeigefinger erheben als jemand, der schon komplett bei sich angekommen ist. Ich bin 27 und ich bin keine Maschine. Diese Reise zu uns selbst hat kein Ziel. Wir alle werden immer auch mal schlechte Tage haben. Aber so lange wir auch diese Momente akzeptieren und lernen, damit umzugehen, ist das der richtige Weg, um friedlich mit sich zu leben. Das Streben nach körperlicher und innerer Perfektion macht auf Dauer unglücklich. Das habe ich selbst gelernt und heute verstanden: Wir vergleichen und bewerten uns zu oft. Wir trauen uns schon nicht mehr, die Wahrheit zu zeigen, sondern verstellen uns stattdessen. Steht dazu, was und wie ihr seid. Und wenn ihr an euch arbeitet, ist das total okay, aber ändert euch niemals für Andere. Jetzt möchte ich euch erneut — viel mehr als vor diesem Experiment — einfach nur sagen: „Es ist okay, dass du nicht wie die anderen bist“. #BesteVersion

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Mir zeigt es, dass jeder Mensch, auch die perfekt scheinen, seine Probleme hat. Jeder vergleicht sich mit seinem Gegenüber und urteilt darüber wie er oder sie mit den eigenen Makeln umgeht. Vielleicht hat man dann auch noch richtig Pech und wird öffentlich gedemütigt oder erfährt auf irgendeine Weise psychisches Leid. Doch ich stelle mir die Frage: Warum? Wieso machen Menschen sowas?

Wir sollten aufhören uns zu vergleichen. Wie Vanessa es so schön sagte:

„Es geht vor allem nicht ums Vergleichen! Wer legt denn dafür einen Maßstab fest? Wiegt Cellulite doppelt so schwer wie Übergewicht oder nur halb so schwer? Das alles ist Bullshit!“

Vanessa Mai

Ich folge ihrem Beispiel und zeige die ungeschminkte und nackte Wahrheit. Ich stelle mich meinen Dämonen und bin bereit zu mir zu stehen. Das was ich an mir ändern kann, das nehme ich in Angriff. Gegen meinen etwas rundlichen Bauch kann ich etwas tun – Sport machen und mich gesünder ernähren. Mit selbigem bekomme ich meinen Po etwas runder und knackiger und auch gegen meine runden Schultern kann ich ankämpfen, wenn ich das wirklich will.

Die störenden Stellen an meinem Körper, wie die vielen Narben über die ich bereits in „Das Problem mit meinem Bauch“ berichtete oder die Dehnungsstreifen an meinen Oberschenkeln und meinem Po, sollen mich nicht mehr belasten. Ich möchte, dass die guten Tage überwiegen, dass ich getrost in den Spiegel sehen kann, weil ich zu mir gefunden habe. Schließlich ist jeder Mensch auf seine Weise schön und schafft es das Beste aus sich rauszuholen, wenn er möchte.

Im Grunde möchte ich das nicht nur für mich. Ich möchte mit gutem Beispiel voran gehen und meiner Tochter eine Hilfe sein. In der Schule hat man es heutzutage eh schon schwer, wenn man nicht die hippste Kleidung trägt oder irgendein super ausgefallenes Hobby macht. Da sollten die Kids wenigstens genug Selbstbewusstsein haben und das lernen sie nun mal zuhause.

Wie schon oben erwähnt stehen diese Posts von Vanessa im Zusammenhang mit ihrem neusten Song, welchen ich dir hier noch verlinken möchte. Die Lyrics findest du am Ende dieses Blogposts.

Bist du zufrieden mit dir selbst? Was sind deiner Meinung nach deine größten körperlichen Makel? Fühlst du dich wohler, wenn du siehst, dass es Menschen gibt, die offen damit umgehen und so helfen wollen? Schreib mir gerne eine Mail über mein Kontaktformular oder hinterlasse ein Kommentar unter diesem Post.

Deine El Ef von ilovesunhine

Lyrics:

Was siehst du, wenn du vor deinem Spiegel stehst?
Nur Scherben oder ein Mosaik?
Bist ein Kunstwerk, das in keinen Rahmen passt,
das es nur dieses eine Mal gibt?

Manchmal wärst du gern
jemand anderes als du selbst.
Aber hey, dann würd‘ was fehl’n
in dieser Welt.

Ist okay, dass du nicht wie die andern bist.
Ist okay, dass du tanzt, so wie du es willst.
Ist okay, wie du lachst, wie du lebst und liebst.
So bist du, die beste Version von dir.
Ist okay, dass du Kanten und Ecken hast.
Ist okay, dass du nicht in den Rahmen passt.
Ist okay, wie du lachst, wie du lebst und liebst.
So bist du, die beste Version, die es von dir gibt.

Was siehst du, wenn du vor deinem Spiegel stehst?
Du, sei doch nicht so hart zu dir selbst.
Dein Herz hat schon ’n paar Schläge eingesteckt,
doch du hast dich niemals versteckt.

Manchmal wärst du gern
jemand anders als du selbst
Aber hey, dann würd‘ was fehl’n
in dieser Welt.

Ist okay, dass du nicht wie die andern bist.
Ist okay, dass du tanzt, so wie du es willst.
Ist okay, wie du lachst, wie du lebst und liebst.
So bist du, die beste Version von dir.
Ist okay, dass du Kanten und Ecken hast.
Ist okay, dass du nicht in den Rahmen passt.
Ist okay, wie du lachst, wie du lebst und liebst.
So bist du, die beste Version, die es von dir gibt.

Uh-uh-uh, die beste Version, die es von dir gibt.
Uh-uh-uh, die beste Version, die es von dir gibt.

Ist okay, dass du nicht wie die andern bist.
Ist okay, dass du tanzt, so wie du es willst.
Ist okay, wie du lachst, wie du lebst und liebst.
So bist du, die beste Version von dir.
Ist okay, dass du Kanten und Ecken hast.
Ist okay, dass du nicht in den Rahmen passt.
Ist okay, wie du lachst, wie du lebst und liebst.
So bist du, die beste Version, die es von dir gibt.

Uh-uh-uh, die beste Version, die es von dir gibt.
Uh-uh-uh, die beste Version, die es von dir gibt.

aus dem Song „Beste Version“ von Vanessa Mai

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