Geprappel,  Gulasch im Kopf

Schreib mal was Anderes

Jeder kennt es und jeder Blogger hasst es: die Schreibflaute! Auch ich wurde von ihr heimgesucht und war unkreativ und vor allem unmotiviert meinen Blog mit neuen Beiträgen zu füttern. Nun bin ich aber wieder auf dem richtigen Weg und habe mir überlegt mit dir meine liebsten Ideen für einen Blog- oder Instagrambeitrag zu teilen. Grundsätzlich sollte es aber immer so sein, dass du Lust und vor allem genug Ruhe und Zeit hast, einen Post zu schreiben, denn ansonsten kommt nichts Gutes dabei rum. Koche dir einen Kaffee oder Tee, mache dir Notizen und leg dann einfach los. Die Worte werden einfach aus dir raussprudeln, sobald du einen roten Faden hast. Bevor ich dir ein paar Ideen an die Hand gebe, möchte ich dir meine drei liebsten Instagramposts zeigen:

Persönliches

Ich teile auch gerne mal ein paar persönliche Sachen mit euch.

Aktionen

Wenn ich eine tolle Aktion entdecke, dann mach ich da gerne mit - oder erstelle selbst eine.

Rezension

Ich habe ein Buch gelesen und möchte meine Meinung mit euch teilen.

Als Buchblogger ist es auch erlaubt mal nicht über Bücher zu schreiben. Niemand außer dir kann bestimmen, was du zeigen möchtest, also nutze diese Macht. Manchmal gibt es einfach auch andere tolle Themen, über die ich schreiben möchte und wieso sollte ich das dann nicht machen, nur weil ich mir Buchblogger auf die Stirn geschrieben habe. Man kann sich über so tolle Dinge austauschen und du wirst dich wundern, wie viele andere Instagrammer oder Blogger offen für deine Themen sind. Also lass dich hier inspirieren und dann hau in die Tasten was das Zeug hält.

1. Stelle andere Blogger, Bloggeraktionen oder Challenges vor

Du könntest zum Beispiel einen anderen inspirierenden Blogger und seine Seite vorstellen (frei nach dem Motto #supportistkeinmord). Achte dabei bitte darauf, dass der Blogger nichts dagegen hat, wenn du seine Seite auf deinem Blog verlinkst. Eine kurze Anfrage tut niemandem weh und außerdem machst du den Blogger dann auch auf dich aufmerksam. Vielleicht hast du Glück und er bzw. sie teilt deinen Beitrag, wodurch du natürlich auch wieder mehr Zulauf bekommst (das Geben-und-Nehmen-Prinzip).

Du kannst auch tolle Bloggeraktionen teilen, so habe ich zum Beispiel unter dem Hashtag #differentagesamepage die zauberhafte Idee von der unglaublich talentierten Antonia (@wolkenwortee) unterstützt. Natürlich kannst du auch jederzeit eigene Aktionen oder Challenges erstellen. Ich habe bereits die zweite Instagram Story Song Challenge erstellt, auch eine Supportchallenge läuft momentan auf meinem Instagramaccount (@el_ef_booknerd).

2. Schreibe eine Rezension

Als Buchblogger ist es natürlich naheliegend einfach eine Rezension zu posten. Das machen aber viele Bookies, also sei kreativ und entwickle deinen eigenen Stil, sowohl in deiner Wortwahl als auch in visueller Hinsicht. Wenn du dir meine Rezensionen ansiehst, dann erkennst du einen roten Faden. Jede Rezension ist gleich aufgebaut, denn das ist mein Wiedererkennungswert. Klar wird es immer Leute geben, die deinen ganz persönlichen Stil vielleicht nicht mögen, aber das ist egal. Du musst glücklich damit sein und irgendwie ist es ja auch gut, dass wir so individuell sind.

Das soll aber nicht heißen, dass du deinem Stil für immer treu sein musst. Wir entwickeln uns weiter und unser Blog darf das auch. Wenn dir die Schriftart nicht mehr gefällt, dann ändere sie. Dir sagt der Aufbau nicht mehr zu? Na dann überlege dir einen anderen. Wichtig ist nur, dass du nichts kopierst bzw. Zitate dementsprechend markierst.

3. Sei auch mal der Außenseiter

Du wirst es nicht glauben, aber auch mit Provokation kann man weit kommen. Dir hat ein gehyptes Buch überhaupt nicht gefallen? Dann sag es! Ich hasse den dritten Band von „Shades of Grey“. Der zweite Teil war schon schlecht, aber der Letzte ging echt gar nicht mehr. Hier habe ich meinen eigenen Tipp angewandt und das Buch abgebrochen – zwei Mal! Das geht auch mit Filmen oder einem Musikalbum. Dir hat ein Film, der den Oscar in der Kategorie „Bester Film“ gewonnen hat, überhaupt nicht gefallen? Schäm dich nicht darüber zu sprechen, schließlich ist jede Meinung wichtig. Natürlich solltest du dabei immer darauf achten wohlwollende Worte zu finden. „Der Film ist kacke!“ ist keine adäquate Kritik. manchmal ist es schwer in so einem Fall die richtigen Worte zu finden, also lass dir Zeit damit und schreibe dir zunächst Stichpunkte auf.

4. Du warst total begeistert von einem Buch?

Na dann immer her mit diesem Buchtipp! Das ist jetzt genau das Gegenteil von Punkt 3 und ist genauso wichtig. Eine Buchempfehlung muss nicht immer eine lange Rezension sein, das kannst du zusätzlich schreiben. Schreibe in knappen Sätzen deine kurze Meinung zum Buch (oder Film, Spiel, etc.). Besonders geeignet sind dafür deine Instagramposts. Du hast eh nur 2.200 Zeichen unter deinem Bild und die kannst du mit einer knappen Zusammenfassung und einem Fazit füllen. Perfekt geeignet um auf eine ausführliche Rezension in einem Bewertungsportal oder auf deinem Blog hinzuweisen.

Andere Buchliebhaber werden es dir danken, wenn sie durch dich ein tolles Buch kennen lernen und lesen können. Unbekannte Bücher sind da tatsächlich besonders beliebt (auch bei mir) und landen sehr schnell mal auf meiner Wunschliste.

5. Fantasy, Thriller, New Adult oder historische Romane?

Ich bin ein absoluter Thrillerliebhaber – schon immer gewesen. Doch das wird auf Dauer sowohl für mich als Leser als auch für meine Follower langweilig. Also wechsel ich ab und zu das Genre und siehe da, ich habe gemerkt, dass ich Fantasybücher ebenfalls liebe. Genre Hopping gibt es nicht nur in der Musik. Teile deine Erfahrungen mit einem dir unbekannten Genre mit. Wie bist du dazu gekommen? Warum gerade dieses Buch? Wie hast du dich dabei gefühlt? Es ist interessant für Andere diese Entwicklung mitzuerleben. Außerdem wird dann der Austausch mit anderen Buchfans weitläufiger, du lernst tolle Menschen dadurch kennen, mit denen du vielleicht vorher kaum etwas gemeinsam hattest.

6. Es gibt nicht nur Bücher

Ich habe es jetzt schon das ein oder andere Mal angesprochen. Man kann auch andere Dinge bewerten oder darüber schreiben. Ich zum Beispiel liebe Spiele jeder Art. Ob Brettspiele, Videospiele oder Kartenspiele – ich bin immer dabei. Warum sollte ich dann nicht auch dazu eine Bewertung schreiben? Vielleicht entdecken dadurch andere auch ihre Liebe zu Spielen. Mein Partner hat vor mir kein einziges Brettspiel besessen und nun können wir uns nicht mehr retten. Aber auch Filme, Musicals, Theaterstücke, Opern, Musikalben oder Onlineshops können bewertet werden. Klar sind wir als Buchblogger vor allem an Büchern interessiert, aber ich denke es gibt Niemanden, der nur allein dieses Hobby hat. 

7. Schreibblockaden betreffen uns alle

Als Einstieg habe ich ja erzählt, dass ich eine Schreibflaute hatte und dass das sicher jeder kennt. Wenn du aber trotzdem jeden Tag etwas posten „musst“, weil dich sonst der Instagramalgorithmus ärgert, oder du ein Vollzeitblogger bist und damit dein Geld verdienst, dann schreib einfach was über dich. Hier sollte das Motto „Ich bin auch interessant!“ lauten. Deine Follower wollen eh immer wissen, mit wem sie es zu tun haben und werden es lieben, wenn du etwas Persönliches mit ihnen teilst.

Tatsächlich kann es auch manchmal helfen, wenn du über Schicksalsschläge schreibst (natürlich nur wenn du dich dazu bereit fühlst). Du kannst dir deine Sorgen von der Seele schreiben, findest vielleicht Leidensgenossen, die sich mit dir austauschen und hilfst ihnen dann damit ebenfalls. Wer weiß, vielleicht hat eine andere Person das Gleiche erlebt wie du und traut sich einfach nicht darüber zu reden und frisst all die Probleme in sich rein. Dann hilfst du dieser einen Person mit deinem Beitrag.

Natürlich kann es auch was Positives sein – bzw. das sollte definitiv überwiegen. Du warst im Urlaub? hast ein neues Instrument gelernt oder sogar den Entschluss gefasst ein Buch zu schreiben? Dir wurde die Frage aller Fragen gestellt oder erwartest dein erstes Kind? Wenn du bereit bist das mit der Welt zu teilen, dann los.

8. Listenliebe

Als absoluter Perfektionist muss ich sagen, dass ich unzählige Pinterestbeiträge in denen es um Listen geht, abgespeichert habe. Es gibt für mich nichts Besseres. „Du machst alles entweder so, oder gar nicht! Du sortierst Pokemonkarten nicht nur 20 Minuten, du machst das über 8 Stunden am Tag und hörst auch nur dann auf, wenn dir die Beine einschlafen oder dir der Rücken wehtut. Und wenn du denkst, dass es nicht gut sortiert ist, dann machst du es eben am nächsten Tag wieder 8 Stunden. So bist du eben!“ Das hat mein Partner vor Kurzem zu mir gesagt und er hat damit vollkommen recht!

Ich habe den Pokemonkartenordner meiner Tochter mit über 1000 Pokemonkarten schon dreimal umsortiert, habe sie nun letztendlich in die verschiedenen Regionen eingeteilt und für jede Region einen Pokedex in Form einer Liste erstellt. Ja, ich habe einen Knall, aber ich mag Ordnung.

Außerdem erstelle ich super gerne Templates, die ich dann auch mit dir und Anderen teile. Und auch hier auf meinem Blog gibt es verschiedene Beiträge dazu. Ob meine Wunschliste, mein Sub, eine Liste mit Buchverfilmungen oder die Reihenfolge von Buchreihen, ich liebe es zu sortieren.

9. DIY Projekte

Du hast deinen eigenen Booksleeve genäht, einen Buchkerzenshop oder einfach so etwas Tolles gebastelt und möchtest das mit der Welt teilen? Zeige es! DIY-Projekte sind beliebter denn je. Vor allem wenn der Anwender sie mit seinen Kindern zusammen machen kann. Guck aber, ob solche Dinge in deinen Blog passen und es dann nicht zu überladen wirkt. 

10. Mutausbrüche und Herzensthemen

Angelehnt an Punkt 7 möchte ich doch noch einen Extrapunkt nennen. Es gibt so viele wichtige Themen, die besprochen werden müssen. Aktuellstes Thema ist wohl die „BLACK LIVES MATTER“ Bewegung und es gibt noch so viel mehr. Elena von @gekauftgelesengeliebt ist für mich und viele Andere ein absolutes Vorbild. Sie spricht all das an, was uns auf der Zunge liegt. Man muss nur mutig sein und seine Gedanken in Worte fassen. Natürlich ist es keine Pflicht öffentlich darüber zu reden. Man kann das auch ganz für sich ausmachen, sich informieren und einfach aufmerksamer im Umgang mit solchen Themen sein.

Du kannst auch einfach Tabuthemen ansprechen, dabei muss es nicht immer ernst zu gehen, aber letztendlich ist es das meist. Ich habe mir (oh Wunder) eine Liste angelegt mit Tabuthemen, die ich im Laufe der Zeit ansprechen möchte. Das wäre doch auch für dich eine Idee, oder?

Tabuthema No. 1

Ich bin fast 30 und habe immer noch Pickel.

Meine beste Version

Ich bin perfekt so wie ich bin!

Ich hoffe, dass du jetzt immer einen tollen Beitrag schreiben kannst, auch wenn du das Gefühl hast, dir fällt nichts mehr ein. Und sind wir mal ganz ehrlich, solange du damit kein Geld verdienst, kannst du auch ruhig mal eine Pause einlegen!

Deine El Ef von ilovesunshine

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